Historisches über Stürzelberg

In Zusammenarbeit mit Jost Auler (Historiker) erstellt

Die Siedlung Stürzelberg entstand als Rodungssiedlung während der hochmittelalterlichen Landausbauphase, welche die bis dahin siedlungsfreien Niederungen des Rheinstromes erschloss.

Im Jahre 1251 wird ein Hof, der vermutlich am Fuße der hochwasserfreien Anhöhe des Kapellenberges stand, erstmals erwähnt. Dieser ‚Gnadentaler Hof‘ gehörte wahrscheinlich schon damals dem Zisterzienserinnenkloster Gnadental (Neuss). Im Jahre 1440 wurde er auf zwölf Jahre gegen Zahlung von jährlich elf Malter Roggen und ebenso viel Malter Hafer verpachtet.

Der Rittersitz Heckhof dagegen, südöstlich vom heutigen Stürzelberg gelegen, gehörte als Manngut der Benediktinerabtei St. Heribert in Deutz. Dieses Herrschaftliche Anwesen wird 1389 erstmals urkundlich belegt.

Stürzelberg selbst wird im Jahre 1345 (de Sturzelberg) erstmals als Beiname eines Zonser Schöffen genannt.

Historische Karten zeigen die Ortschaft Stürzelberg als bescheidene weilerartige Siedlung, die deutlich landwirtschaftlich geprägt war, und – wie auch ein Teil des Dorfes Horrem, zu Stadt und Amt Zons – gehörte.

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Stürzelberg am Rhein mit Rittersitz Heckhof.

Das Original von 1586 (Franz Hogenberg) ist im Kölner Stadtmuseum zu sehen.

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